Wie wird „water-resistant“ bei Uhren verstanden! Eine wasserdichte Armbanduhr ist nie komplett dicht, z. B. wenn sie lange im Wasser liegt oder hohem Wasserdruck ausgesetzt ist. Bei teureren Fabrikaten bzw. bei Taucheruhren wird deshalb angegeben, für welchen Druck und welche Dauer sie ausgelegt sind. Hierbei sollte man aber beachten, dass durch Bewegungen (z. B. Schwimmen) der Druck auf die Uhr ansteigt:
| Druck Wassertiefe | Einstufung | Bemerkung |
|---|---|---|
| 3 bar / 3 atm (30 m) | Die Uhr hält Wasserspritzer aus (wasserabweisend) | Die Uhr hält eine begrenzte Zeit einen Druck von 3 bar (entspricht 30 m Wassersäule bzw. ca. 3 Atmosphären) aus. |
| 5 bar / 5 atm (50 m) | Duschen ist möglich | Die Uhr ist auf eine Wasserdichtigkeit bis 5 bar geprüft, was dem Druck einer angenommenen Wassersäule von 50 Metern entspricht. Damit ist sie bestens geeignet für den täglichen Gebrauch wie z. B. Baden, Duschen oder Händewaschen. |
| 10 bar / 10 atm (100 m) | Die Uhr kann zum Schwimmen verwendet werden | Die Uhr ist auf eine Wasserdichtigkeit bis 10 bar geprüft, was dem Druck einer angenommenen Wassersäule von 100 Metern entspricht. Damit ist sie bestens geeignet für z. B. häufiges Schwimmen oder Schnorcheln. |
| 20 bar / 20 atm (200 m) | Die Uhr kann zum Tauchen verwendet werden | Die Uhr ist auf eine Wasserdichtigkeit bis 20 bar geprüft, was dem Druck einer angenommenen Wassersäule von 200 Metern entspricht. Damit ist sie bestens geeignet für z. B. gerätefreies Freitauchen. |
Einfachere Uhren sind spritzwasserdicht und würden z. B. einige Sekunden in einer Pfütze aushalten, aber nicht längere Zeit.
Die Angabe 3 bar (30 m, 3 atm) bedeutet lt. DIN, dass die Uhr eine begrenzte Zeit einen Druck von 3 bar (entspricht 30 m Wassersäule bzw. ca. 3 Atmosphären) aushält.
Die Meter-Angabe bezieht sich nicht auf eine Tauchtiefe, sondern auf den Prüfdruck, welcher im Rahmen der Wasserdichtigkeitsprüfung angewendet wurde. (ISO 2281) Laut einem Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main handelt es sich bei Prüfdruckangaben in Metern um bewusst irreführende Werbeaussagen. Diese Angaben sind daher nicht erlaubt. Stattdessen sind Angaben wie „wasserdicht bis 3 ATM“ oder „wasserdicht bis 3 bar“ zu verwenden.
Einschränkungen bei Uhren
Bei Schwimmbewegungen oder unter einem Wasserstrahl (z.B. beim Duschen oder Händewaschen) können Druckspitzen entstehen. Die Uhr wird an den betroffenen Stellen hierbei deutlich stärker belastet, als es die Eintauchtiefe vermuten lässt. Erst ab der Klassifizierung 5 bar / 50 m kann von einer wirklich wasserdichten Uhr gesprochen werden (Duschen möglich). Ab der Klassifizierung 10 bar / 100 m kann die Uhr auch beim Schwimmen verwendet werden. Wasserdichtigkeit ist keine bleibende Eigenschaft, da die eingebauten Dichtelemente in ihrer Funktion und im täglichen Gebrauch nachlassen können. Daher empfiehlt sich eine Wartung mit Prüfung der Dichtungen und Dichtigkeit alle ein bis zwei Jahre. Wenn eine Uhr großen Temperaturunterschieden ausgesetzt wird, etwa bei einem Sonnenbad mit anschließendem Sprung in kühleres Wasser, kann sich im Gehäuse Kondensflüssigkeit bilden. Dies muss keine Wasserundichtigkeit bedeuten, die Feuchtigkeit muss aber unbedingt sofort entfernt werden. Salzwasser verursacht eine erhöhte Korrosion - sogar von Gummidichtungen - jeder Uhr, auch von Taucheruhren. Daher empfiehlt sich nach Aufenthalt in Salzwasser das Abspülen mit Süßwasser.
Quelle: wikipedia ©
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